Meditationsreihe, Teil I: Warum ist meditieren eigentlich eine gute Idee? – Folge 18

von Eva Balzer | Meditation, Mindset & Glück

Da ich im Februar in Retreat gehe, dreht sich der Podcast den ganzen Monat lang um Meditation. Die ist nämlich ausgesprochen wichtig, wenn Du mit Karma arbeitest. Aber warum eigentlich? In dieser ersten Folge erkläre ich Dir, warum meditieren so wichtig ist - nicht nur allgemein, sondern auch besonders im Kontext von Karmic Management. In jeder Folge teile ich zudem praktische Schritte, die Du machen kannst, um eine Meditationspraxis aufzubauen. Alles, was Du hier lernst, beruht auf einer 2.500 Jahre alten Meditations-Tradition, die unheimlich wirksam ist.

Den Podcast kannst Du auch hier anhören:

Eva Balzer Podcast Karma mal machen
Eva Balzer Podcast Karma mal so machen
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Meditation im Karmic Management: Der Schlüssel zu besseren Ergebnissen ist

Wer sich zum ersten Mal mit Karmic Management beschäftigt, stolpert früher oder später über ein Thema: Meditation. Vielleicht geht es Dir wie vielen Einsteigern: Du denkst Dir, dass fünf Minuten still sitzen schon schwierig genug sind – geschweige denn täglich zu meditieren. Genau deshalb lohnt es sich, zuerst die Frage zu beantworten: Warum ist Meditation im Karmic Management überhaupt so wichtig?

Deine Gedanken pflanzen Samen

Im Karmic Management wissen wir, dass wir unsere Erfahrungen durch das erschaffen, was wir denken, sagen und tun. Dabei beginnt alles mit dem Denken.

Jeder Gedanke hinterlässt einen Abdruck im Geist – einen sogenannten karmischen Samen. Aus diesen Samen entstehen später unsere Erfahrungen, Beziehungen, Erfolge oder Herausforderungen.

Wenn wir unseren Geist ständig unbewusst von einem Gedanken zum nächsten springen lassen, pflanzen wir auch unbewusst Samen. Möchten wir unser Leben jedoch gezielt gestalten, brauchen wir einen Geist, der klar und fokussiert ist. Und genau hier setzt Meditation an.

Warum Meditation so kraftvoll ist

Die meisten Menschen erleben beim ersten Meditieren eine Überraschung: Kaum schließen sie die Augen, beginnt der Geist zu rasen. Gedanken über die Arbeit. Das Abendessen. Eine Nachricht, die noch beantwortet werden muss. Erinnerungen an gestern. Sorgen über morgen. Unser Geist springt wie ein wildes Pferd von Thema zu Thema.

Meditation bedeutet nicht, keine Gedanken mehr zu haben. Meditation bedeutet, den Geist Schritt für Schritt zu trainieren, damit er dort bleiben kann, wo wir ihn haben möchten.

Der Geist braucht Training

Niemand erwartet, einen Marathon ohne Vorbereitung zu laufen. Genauso wenig können wir erwarten, unseren Geist von heute auf morgen vollkommen zu konzentrieren. Meditation ist deshalb kein Wettbewerb und keine spirituelle Höchstleistung. Sie ist mentales Training. Mit jeder Übung lernst Du Deinen Fokus länger zu halten, Gedanken bewusst wahrzunehmen, Dich nicht von jeder inneren Stimme mitreißen zu lassen, selbst zu entscheiden, worauf Du Deine Aufmerksamkeit richtest.

Im Karmic Management ist genau das entscheidend. Denn starke Samen entstehen nicht zufällig, sondern durch Klarheit, Präsenz und bewusste Intention.

Mehr Kapazität im Alltag

Die Wirkung von Meditation endet nicht auf dem Meditationskissen. Wer regelmäßig meditiert, bemerkt häufig, dass zwischen Reiz und Reaktion plötzlich ein kleiner Raum entsteht. Jemand kritisiert Dich? Statt sofort impulsiv zu reagieren, bemerkst Du Deine erste Emotion – und kannst bewusst entscheiden, wie Du handeln möchtest. Diese Fähigkeit verändert nicht nur Dein eigenes Erleben. Sie verändert auch die karmischen Samen, die Du in solchen Situationen pflanzt.

Die Kaffee-Meditation

Im Karmic Management ist die tägliche Kaffe-Meditation ein zentrales Werkzeug. Dabei erinnern wir uns bewusst an die guten Taten des Tages und freuen uns darüber. Doch genau hier zeigt sich oft das Problem: Kaum konzentrieren wir uns auf das Positive, meldet sich der Geist mit Selbstkritik, Zweifeln oder anderen Gedanken. Meditation trainiert genau diese Fähigkeit: Den Geist freundlich, aber bestimmt immer wieder zum gewünschten Fokus zurückzubringen. Je besser das gelingt, desto kraftvoller wird auch die Kaffee-Meditation.

HIER ist ein Link zu einer geführten Kaffee-Meditation.

Was tun, wenn der Geist ständig abschweift?

Das passiert jedem. Manchmal taucht während der Meditation ein Gedanke auf wie: "Das darf ich auf keinen Fall vergessen!" Ein einfacher Trick: Lege einen Zettel neben Dich. Wenn der Gedanke wirklich wichtig ist, schreibe ihn kurz auf und kehre anschließend direkt zur Meditation zurück. So weiß Dein Geist, dass nichts verloren geht – und kann leichter loslassen.

Lieber fünf Minuten regelmäßig als eine Stunde selten

Viele glauben, Meditation müsse lange dauern. Das Gegenteil ist oft hilfreicher. Schon fünf Minuten, vier- bis fünfmal pro Woche, können einen großen Unterschied machen. Regelmäßigkeit ist wichtiger als Perfektion. Lieber eine kurze, konzentrierte Übung als eine lange Sitzung, in der der Geist ständig abschweift.

Die richtige Meditatinshaltung

Die Sitzposition ist weniger wichtig als viele glauben, das Ziel ist nicht, besonders spirituell auszusehen. Das Ziel ist, den Körper so ruhig zu positionieren, dass er den Geist nicht ständig ablenkt. Deshalb gilt:

  • Sitze auf einem Stuhl oder Kissen – beides ist völlig in Ordnung.
  • Richte Deine Wirbelsäule möglichst auf.
  • Lass Schultern und Gesicht entspannen.
  • Stelle beide Füße fest auf den Boden (wenn du auf einem Stuhl sitzt).
  • Lege die Hände entspannt in den Schoß oder auf die Oberschenkel.

Die beste Haltung ist diejenige, in der du einige Minuten ruhig sitzen kannst.

Die erste Übung für Einsteiger

Bevor du versuchst, Deinen Geist zu beobachten, beginne mit dem Körper.

  1. Stelle einen Timer auf fünf bis sieben Minuten.
  2. Setze Dich bequem hin.
  3. Atme drei Mal ruhig ein und aus.
  4. Triff bewusst die Entscheidung: Ich bewege meinen Körper jetzt nicht mehr.
  5. Beobachte einfach die Ruhe deines Körpers und deinen Atem.

Wahrscheinlich beginnt irgendwann die Nase zu jucken oder der Fuß möchte sich bewegen. Versuche, nicht sofort darauf zu reagieren. Allein diese Übung trainiert bereits Konzentration und Disziplin.

Wann ist der beste Zeitpunkt zum Meditieren?

Es gibt keine perfekte Uhrzeit. Wichtiger ist, dass Meditation zu deiner Routine wird. Viele Menschen meditieren morgens, weil der Geist noch ruhiger ist. Andere bevorzugen den Abend. Finde den Zeitpunkt, der zu Deinem Alltag passt – und bleibe möglichst dabei.

Fazit

Meditation ist im Karmic Management weit mehr als eine Entspannungsübung. Sie hilft Dir dabei, Deinen Geist bewusst zu führen, statt von ihm geführt zu werden. Je klarer dein Geist wird, desto bewusster kannst Du Deine Gedanken wählen – und damit auch die karmischen Samen, die Du jeden Tag pflanzt. Fange klein an. Nicht Perfektion verändert Dein Leben, sondern die tägliche Praxis.

Eva Balzer Live

Jeder Gedanke hinterlässt einen Abdruck in Deinem Geist: Erfahrungen, Beziehungen, Erfolge und Herausforderungen. Deshalb ist Meditation ein wichtiges Werkzeug im Karmic Management, das Du Dir nicht entgehen lassen solltest.

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