Wie Du Dich nah, akzeptiert, geliebt und nicht abgelehnt oder ausgeschlossen fühlst – Folge 47

von Eva Balzer | Mindset & Glück

Es ist ein sehr unangenehmes Gefühl, sich ausgeschlossen oder nicht akzeptiert zu fühlen. Aber kann man dagegen was machen? Ja sicher! Denn was Du erlebst, kommt ja von Dir und das bedeutet, dass Du eine andere Wahrnehmung haben kannst, bei der Du Dich geliebt, akzeptiert und nah fühlst. In dieser Folge erkläre ich Dir, wie Du das pflanzen kannst.

Den Podcast kannst Du auch hier anhören:

Eva Balzer Podcast Karma mal machen
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Warum Du Dich ausgeschlossen fühlst – und wie Du echte Nähe erschaffst

Alle scheinen miteinander verbunden zu sein – nur Du stehst irgendwie daneben. Vielleicht hast Du das Gefühl, Deine Familie versteht Dich nicht, Dein Partner wirkt distanziert oder Du fragst Dich, warum andere scheinbar mühelos dazugehören, während Du Dich immer wieder ausgeschlossen fühlst.

Dieses Gefühl kann unglaublich schmerzhaft sein.

Die gute Nachricht aus Sicht des Karmic Managements: Es ist kein unveränderliches Schicksal. Und es liegt auch nicht daran, dass mit Dir etwas nicht stimmt.

Das Gefühl ist echt – die Ursache liegt woanders

Viele Menschen suchen die Erklärung im Außen. Vielleicht denkst Du:

  • "Ich bin einfach anders."
  • "Wir leben vegan, deshalb verstehen uns die anderen nicht."
  • "Ich passe nicht in meine Familie."
  • "Ich bin zu sensibel."

Doch all das sind äußere Erklärungen. Wenn diese wirklich die Ursache wären, müssten alle Menschen, die anders leben oder denken, automatisch ausgeschlossen sein. Das ist offensichtlich nicht der Fall.

Es gibt Menschen mit den ungewöhnlichsten Lebensentwürfen, die sich dennoch zutiefst geliebt und akzeptiert fühlen. Die äußeren Umstände können also nicht die eigentliche Ursache sein.

Karma zeigt sich oft als Gefühl

Im Karmic Management geht es nicht nur um äußere Ereignisse. Auch Gefühle sind Ergebnisse von Samen die wir inder Vergangenheit gepflanzt haben. Das bedeutet: Das schmerzhafte Gefühl, nicht dazuzugehören, ist selbst ein karmisches Resultat.

Und genau deshalb lässt es sich verändern.

Wo entstehen die Samen für Ausgeschlossen-Sein?

Die spannendere Frage lautet deshalb nicht: "Warum mögen mich die anderen nicht?" sondern: "Wo erschaffe ich selbst Trennung?"

Das geschieht oft viel subtiler, als wir glauben.

1. Andere ausschließen

Vielleicht erinnerst Du Dich an Situationen, in denen jemand neu in eine Gruppe kam. Hast Du die Person bewusst integriert? Oder hast Du sie eher ignoriert? Vielleicht hast Du sogar unbewusst Konkurrenz empfunden.

Jedes Mal, wenn wir Menschen ausschließen oder ihnen das Gefühl geben, nicht dazuzugehören, pflanzen wir genau diese Erfahrung für uns selbst.

2. Trennende Worte haben große Wirkung

Ein besonders starker Samen entsteht durch sogenannte trennende Rede. Das beginnt oft ganz harmlos.

  • "Hast Du gesehen, was sie heute anhatte?"
  • "Mit dem würde ich nichts zu tun haben."
  • "Der ist irgendwie komisch."

Solche Aussagen trennen Menschen voneinander. Und wer Trennung sät, erlebt später selbst Trennung. Nicht als Strafe – sondern als logische Wirkung der eigenen Ursachen.

3. Kritik schafft Distanz

Ein weiterer wichtiger Punkt ist Kritik. Natürlich dürfen wir Bedürfnisse äußern doch häufig sehen wir vor allem das, was andere falsch machen. Dabei vergessen wir leicht, wie viel Gutes diese Menschen jeden Tag für uns tun. Wenn wir ständig auf Fehler fokussieren, entsteht unmerklich Abstand. Nicht nur zwischen uns und anderen. Sondern später auch zwischen anderen und uns.

4. Nähe entsteht durch Wertschätzung

Überlege einmal: Wie oft sagst Du Menschen ehrlich, was Du an ihnen schätzt? Nicht nur zum Geburtstag oder wenn etwas Besonderes passiert sondern einfach zwischendurch. Ein Satz wie: "Ich wollte Dir einfach mal sagen, dass ich unglaublich schätze, wie zuverlässig Du bist." kann mehr Nähe schaffen als viele große Gesten.

Genau solche Momente pflanzen Samen für ein Leben, in dem auch Dir Wertschätzung entgegengebracht wird.

5. Werde zum Menschen, der integriert

Ein besonders kraftvoller Weg besteht darin, bewusst Menschen einzubeziehen, die am Rand stehen. Fast überall gibt es jemanden, der sich ausgeschlossen fühlt: Die neue Kollegin, der stille Mitschüler, der Nachbar, mit dem kaum jemand spricht oder das Familienmitglied, das selten eingeladen wird.

Wenn Du auf diese Menschen zugehst, erschaffst Du genau die Welt, nach der Du Dich selbst sehnst.

Kleine Gesten verändern große Gefühle

Das alles müssen es keine spektakulären Aktionen sein. Oft lassen sich einfache Dinge gut in den Alltag integrieren:

  • jemanden bewusst zu einem Treffen einladen,
  • einer Kassiererin freundlich begegnen,
  • dem Straßenreiniger für seine Arbeit danken,
  • einem Kollegen ehrlich ein Kompliment machen,
  • einem Familienmitglied sagen, was Du an ihm magst.

Jede dieser Handlungen pflanzt Samen für Verbindung.

Auch mit Dir selbst darfst Du freundlicher werden

Interessanterweise beobachten viele Menschen mit dem Gefühl des Ausgeschlossenseins noch etwas: Sie sind oft auch mit sich selbst sehr streng. Jeder Fehler wird zum Beweis, nicht gut genug zu sein.

Doch wer lernt, anderen ihre Unvollkommenheit zuzugestehen, entwickelt meist auch mehr Mitgefühl für sich selbst. Beides wächst gemeinsam.

Schau auf die letzten zehn Prozent

Vielleicht denkst Du beim Lesen: "Aber ich bin doch eigentlich freundlich." Das mag sogar stimmen. Im Karmic Management geht es jedoch oft nicht um die neunzig Prozent, die bereits gut laufen. Sondern um die letzten zehn Prozent.

  • Wo kritisierst Du doch noch?
  • Wen ignorierst Du?
  • Bei wem fällt Dir Wertschätzung schwer?

Gerade dort liegen häufig die Samen für genau das Ergebnis, das Du verändern möchtest. Genau dadurch entsteht Schritt für Schritt eine neue innere und äußere Realität. Eine Welt, in der Du Dich nicht länger ausgeschlossen fühlst – sondern selbstverständlich dazugehört.

Und vielleicht beginnt diese Veränderung schon mit der nächsten Person, der Du heute begegnest.

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Eva Balzer Buch

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