Weihnachten ist eigentlich die Zeit der Stille, Harmonie, Liebe und ja - auch der Magie. Aber oft erfahren wir die Weihnachtszeit eher als stressig, hektisch und eigentlich als viel zu normal. Im Karmic Management geht es viel um Logik und kritisches Denken aber erstaunlicherweise ist auch viel Platz für Wunder und Magie. Natürlich will auch das gepflanzt werden.
Den Podcast kannst Du auch hier anhören:
Wie Du mit Dankbarkeit und Meditation kraftvolle karmische Samen pflanzt
Die Weihnachtszeit ist für viele Menschen voller Gegensätze. Einerseits wünschen wir uns Ruhe, Frieden und Besinnlichkeit. Andererseits erleben wir oft Hektik, Termine und einen Kopf, der kaum zur Ruhe kommt. Genau deshalb ist Weihnachten eine wunderbare Gelegenheit, innezuhalten.
Im Karmic Management gilt Meditation als eines der wichtigsten Werkzeuge überhaupt. Denn erst wenn unser Geist ruhiger wird, können wir erkennen, welche Samen wir pflanzen – und welche Ergebnisse wir wirklich in unserem Leben erschaffen möchten.
Eine Dankbarkeitsmeditation verbindet dabei zwei besonders kraftvolle Elemente: Achtsamkeit und Dankbarkeit.
Warum Meditation im Karmic Management so wichtig ist
Viele Menschen verbinden Karmic Management vor allem mit guten Taten oder bewusstem Handeln. Doch Meditation gehört genauso dazu. Warum? Weil unser Geist ständig bewertet, plant, urteilt oder sich Sorgen macht. Solange wir nur automatisch reagieren, pflanzen wir viele Samen unbewusst. Meditation schafft einen Moment der Klarheit. Sie hilft Dir,
- Deinen Geist zu beruhigen,
- bewusster zu denken,
- positive Gedanken zu stärken,
- und die guten Dinge in Deinem Leben wirklich wahrzunehmen.
Je klarer Dein Geist wird, desto bewusster kannst Du auch Dein Karma gestalten.
1. Haltung
Bevor die eigentliche Meditation beginnt, wird zunächst der Körper entspannt. Suche Dir dafür einen ruhigen Platz. Setze Dich aufrecht hin, ohne unnötige Anspannung. Deine Füße stehen fest auf dem Boden oder Du sitzt bequem im Schneidersitz. Lege Deine Hände entspannt ineinander und entspanne bewusst Schultern, Gesicht und Kiefer. Ein kleines Lächeln kann dabei erstaunlich viel verändern.
Anschließend richtet sich die Aufmerksamkeit auf den Atem. Dabei geht es nicht darum, besonders tief oder besonders richtig zu atmen. Du beobachtest lediglich Deinen Atem und zählst jeden Ausatmen bis zehn. Sobald Deine Gedanken abschweifen, beginnst Du einfach wieder bei eins. Nicht Perfektion ist das Ziel sondern Konzentration.
2. Vorbereitung
Eine wunderschöne traditionelle Übung besteht darin, sich vorzustellen, dass eine Person gemeinsam mit Dir meditiert. Das kann sein ein Mensch, den Du bewunderst, eine historische Persönlichkeit, ein spiritueller Lehrer, ein Familienmitglied oder jemand, der Dich inspiriert. Stell Dir vor, diese Person sitzt Dir liebevoll gegenüber. Sie bewertet Dich nicht. Sie möchte einfach, dass Du wächst.
Nimm Dir einen Moment Zeit und überlege: Welche Eigenschaften bewunderst Du an dieser Person?
3. 4 Kräfte
Bevor die eigentliche Dankbarkeitsmeditation beginnt, nutzen wir im Karmic Management häufig die 4 Kräfte. Dabei geht es darum, einen Fehler ehrlich anzuschauen, ihn aufrichtig zu bereuen und ein Gegengewicht zu setzen.
HIER findest Du Podcastfolge 9 "Fehler ausbügeln" in der ich die 4 Kräfte im Detail erkläre.
4. Dankbarkeit
Lenke Deine Aufmerksamkeit auf alles, wofür Du dankbar bist. Vielleicht denkst Du zuerst an offensichtliche Dinge:
- Menschen, die Dich lieben,
- Deine Familie,
- Deine Freunde,
- Gesundheit,
- Dein Zuhause,
- schöne Erlebnisse.
Mit der Zeit kannst Du immer tiefer gehen. Vielleicht bemerkst Du plötzlich Kleinigkeiten, die im Alltag oft selbstverständlich erscheinen.
- Ein freundliches Gespräch.
- Ein Sonnenstrahl.
- Ein Lächeln.
- Ein Moment der Ruhe.
Je länger Du Dich auf Dankbarkeit konzentrierst, desto stärker verändert sich Dein inneres Erleben.
Im Karmic Management endet Dankbarkeit nicht bei den äußeren Dingen. Hier kommt ein weiterer wichtiger Gedanke hinzu: Alles Gute, das Du heute erleben darfst, kommt aus Samen, die Du irgendwann selbst gepflanzt hast. Das bedeutet: Wenn Du heute wunderbare Menschen in Deinem Leben hast, Unterstützung bekommst, Dir schöne Dinge widerfahren dann hast Du in der Vergangenheit ähnliche Erfahrungen für andere ermöglicht. Vielleicht erinnerst Du Dich gar nicht mehr an die Details, das macht nichts. Doch die Ergebnisse zeigen, dass diese Samen vorhanden sind.
Deshalb kannst Du sogar Deinem früheren Ich dankbar sein.
5. Widmung
Zum Abschluss der Meditation widmen wir die guten Samen, die wir gerade gepflanzt haben allen Menschen.
Du kannst Dir vorstellen, dass sich in Deinem Herzen ein warmes goldenes Licht ausbreitet. Mit jedem Atemzug wird dieses Licht größer, erfüllt Deinen Körper, Dein Zuhause, Deine Stadt und schließlich die ganze Welt. Du wünschst allen Menschen Glück, Weisheit und Frieden.
Diese Widmung verstärkt die Kraft Deiner positiven Gedanken und richtet Deinen Geist auf Großzügigkeit und Mitgefühl aus.
6. In den Alltag nehmen
Eine besonders schöne Übung besteht darin, die inspirierende Person aus Deiner Meditation symbolisch in Deinem Herzen mitzunehmen. Immer dann, wenn Du im Alltag unsicher bist oder Dich ärgerst, kannst Du innerlich diese Person um Rat bitten.
Dadurch entsteht eine neue Gewohnheit: Statt automatisch zu reagieren, erinnerst Du Dich daran, welcher Mensch Du sein möchtest.
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