Wie hilft mir Karma, meine Abhängigkeiten zu überwinden, z.B. vom Rauchen – Folge 15

von Eva Balzer | Gesundheit & Beauty

In dieser Folge geht es darum, wie Du Abhängigkeiten wie Kaffee, Alkohol oder Drogen für immer aus Deinem Leben verbannst. Ich habe es tatsächlich geschafft, mit dem Rauchen aufzuhören - nach fast 30 Jahren Kettenrauchen. Ich möchte mit Dir teilen, wie das Wissen über Karma helfen kann, alte ungeliebte Gewohnheiten zu durchbrechen.

Den Podcast kannst Du auch hier anhören:

Eva Balzer Podcast Karma mal machen
Eva Balzer Podcast Karma mal so machen
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Sucht überwinden mit Karmic Management: Warum Willenskraft allein nicht ausreicht

Jedes Jahr stehen sie ganz oben auf der Liste der Neujahrsvorsätze: mit dem Rauchen aufhören, weniger Alkohol trinken, den Kaffeekonsum reduzieren oder endlich eine andere ungesunde Gewohnheit loslassen. Doch wer schon einmal versucht hat, eine Sucht zu überwinden, weiß: Gute Vorsätze reichen oft nicht aus.

Warum ist das so? Und warum fühlen wir uns nach jedem gescheiterten Versuch oft noch schlechter als zuvor?

Aus Sicht des Karmic Managements liegt die Antwort nicht in mangelnder Disziplin, sondern in den Ursachen, die wir bisher übersehen haben.

Warum Sucht so belastend ist

Eine Abhängigkeit betrifft nicht nur den Körper. Sie greift häufig das Selbstwertgefühl an. Man nimmt sich morgens fest vor, nicht mehr zu rauchen oder auf Alkohol zu verzichten – und greift wenige Stunden später doch wieder zur Zigarette oder zum Glas. Mit jedem Rückfall wächst die Überzeugung: "Ich schaffe das einfach nicht."

Genau dieser Gedanke wird häufig zum eigentlichen Problem. Denn nicht nur die Sucht selbst belastet, sondern auch die Geschichte, die wir uns darüber erzählen. Im Karmic Management gilt jedoch: Diese Geschichte ist nicht deine Identität.

Du bist nicht deine Gewohnheiten

Eine der befreiendsten Erkenntnisse im Karmic Management lautet: Deine Identität ist nicht festgeschrieben.

So wie nichts im Außen eine aus sich heraus kommende Eigenschaft besitzt, gilt das auch für uns selbst. Wir sind keine starren Persönlichkeiten, sondern erleben heute die Ergebnisse der Samen, die wir in der Vergangenheit gepflanzt haben.

Wenn heute eine starke Abhängigkeit vorhanden ist, bedeutet das nicht: "Ich bin eben so."

Es bedeutet lediglich: Im Moment gehen entsprechende karmische Samen auf.

Und wenn Samen entstehen können, können auch neue Samen gepflanzt werden. Diese Sichtweise nimmt der Sucht ihre Endgültigkeit.

Was gibt dir das Suchtmittel wirklich?

Ein entscheidender Schritt besteht darin, ehrlich hinzuschauen: Was glaubst du eigentlich, durch das Suchtmittel zu bekommen?

Beim Rauchen sind typische Antworten: Entspannung, Konzentration, Ruhe, Sicherheit oder eine Pause. Doch aus karmischer Sicht steckt nichts davon tatsächlich in der Zigarette.

Denn wenn das Rauchen von sich aus entspannen würde, müsste es das immer tun. Jeder Raucher müsste automatisch ruhig werden.

Das erleben wir jedoch nicht.

Mal beruhigt eine Zigarette scheinbar, ein anderes Mal macht sie nervös oder verursacht sogar Unwohlsein. Die Entspannung kommt also nicht aus der Zigarette – sie kommt aus den eigenen karmischen Samen.

Das bedeutet auch: Du kannst Entspannung pflanzen, ohne auf die Zigarette angewiesen zu sein.

Pflanze das, was du wirklich möchtest

Anstatt gegen die Sucht anzukämpfen, richten wir im Karmic Management den Blick auf das eigentliche Ziel.

Wenn Du Dir durch das Rauchen mehr Ruhe erhoffst, kannst Du genau diese Erfahrung für andere erschaffen. Zum Beispiel indem du jemandem aufmerksam zuhörst, einem Menschen hilfst, sich zu entspannen, eine Massage verschenkst, Meditation weitergibst, jemanden beim Lernen unterstützt und ihm zu mehr Konzentration verhilfst.

Wer anderen das gibt, was er selbst erleben möchte, pflanzt die entsprechenden Samen.

Ein 4-Schritte-Projekt gegen Abhängigkeiten

Wie bei jedem Ziel empfehlen wir im Karmic Management auch hier das bewährte 4-Schritte-Projekt.

  1. Definiere Dein Ziel klar: "Ich möchte meine Abhängigkeit überwinden."
  2. Finde einen karmischen Partner: Suche jemanden, der ebenfalls eine Gewohnheit verändern möchte. Das muss nicht dieselbe Sucht sein. Entscheidend ist, dass ihr euch gegenseitig unterstützt.
  3. Hilf der anderen Person: Trefft euch regelmäßig und helft euch dabei, eure Ziele zu erreichen. Denn genau dadurch pflanzt ihr die Samen für euren eigenen Erfolg.
  4. Freue Dich täglich über jeden kleinen Fortschritt: Selbst kleinste Schritte verdienen Anerkennung. Widme diese positiven Samen nicht nur dir selbst, sondern allen Menschen, die unter einer Abhängigkeit leiden.

HIER findest Du einen kostenlosen Videokurs für Dein 4-Schritte-Projekt.

Warum Scheitern zum Prozess dazugehört

Gerade bei Suchtthemen ist Rückschritt oft Teil des Weges. Im Karmic Management wird Scheitern deshalb nicht als Niederlage verstanden.

Jeder ernsthafte Versuch, eine Gewohnheit zu verändern, pflanzt bereits neue Samen. Der entscheidende Unterschied liegt darin, wie wir anschließend mit uns selbst umgehen. Viele Menschen geraten nach einem Rückfall sofort in Selbstkritik:

  • "Ich bin schwach."
  • "Ich werde das nie schaffen."
  • "Mit mir stimmt etwas nicht."

Damit werden jedoch genau die Samen weiter gegossen, die das alte Verhalten aufrechterhalten.

Stattdessen kann man sich bewusst sagen: Heute sind noch alte Samen aufgegangen. Aber ich habe gleichzeitig neue Samen für Freiheit gepflanzt.

Diese Haltung verändert den gesamten Prozess.

Der eigentliche Kampf findet im Kopf statt

Nicht die Zigarette ist der größte Gegner. Der eigentliche Kampf entsteht zwischen den eigenen Gedanken.

Denn nach jedem Rückschlag entscheidet sich, welche Geschichte in Deinem Geist weiterwächst: Die Geschichte vom Versagen oder die Geschichte der Veränderung.

Wer lernt, den Fokus immer wieder auf die neu gepflanzten Samen zu richten, verlässt den Kreislauf aus Schuld, Frust und erneutem Konsum.

Freiheit ist pflanzbar

Eine der schönsten Erfahrungen vieler Menschen, die ihre Abhängigkeit überwunden haben, ist folgende:

Irgendwann verschwindet der innere Kampf. Nicht durch Willenskraft. Sondern weil die entsprechenden karmischen Samen einfach nicht mehr aufgehen.

Die Zigarette, der Alkohol oder das Suchtmittel verlieren ihre emotionale Bedeutung. Was früher unvorstellbar schien, wird plötzlich selbstverständlich.

Eva Balzer Live

Gesundheit beginnt nicht im Körper, sondern in Deinem Inneren. Pflanze Samen für mehr Energie, Wohlbefinden und Lebensfreude.

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