Es ist zum Verzweifeln, wenn wir mitten im gestreamten Film oder während einer wichtigen Online-Sitzung plötzlich kein Internet mehr haben. Warum ist das so? Wie Du cooles Technik-Karma pflanzt erkläre ich Dir in dieser Podcast-Folge.
Den Podcast kannst Du auch hier anhören:
Technik-Karma: Warum Dein Internet ausfällt
Du sitzt im wichtigen Zoom-Call, willst gerade etwas Entscheidendes sagen, und dann: Bild weg, Ton weg, rausgeflogen. Das fühlt sich an wie Pech.
Im Karmic Management schauen wir uns die Verbindungen im Leben an: Wenn die wackeln, wackeln oft auch die Verbindungen im WLAN.
Technik-Karma verstehen: Verbindungsprobleme
Eine instabile Internetverbindung ist heute mehr als ein Komfortproblem. Sie kostet Fokus, Vertrauen und oft auch Geld, weil Meetings scheitern, Abgaben verspätet sind oder Du Dich ständig neu organisieren musst.
Wenn Internet, Handy oder Laptop unzuverlässig sind, suchen wir die Ursache üblicherweise im Außen: Anbieter, Router, Gerät.
Im Karmic Management schauen wir uns die Innere Ursache für das Verbindungsprobleme: Wenn Du Verbindungen zwischen anderen Menschen trennst, isolierst oder blockierst, pflanzt Du Samen für instabile Verbindungen, die später als Technikstörung sichtbar werden.
Der häufigste Samen für instabile Technik liegt in deiner Sprache, vor allem dort, wo du Menschen gegeneinander stellst.
„Der größte Technik-Karma-Auslöser: Trennung durch Sprache. Durch meine Worte, hau ich ein Keil zwischen die Verbindungen von Menschen.“
Sie nennt mehrere typische Muster:
- Lästern: über andere reden, um sie kleiner zu machen
- Abwerten: „Der ist doof“, „Der ist dumm“, „Der hat komische Haare“
- Petzen und Anstacheln: „Schau mal, die da hat das gemacht“
- Freunde „wegnehmen“: andere Beziehungen sabotieren, um selbst im Mittelpunkt zu stehen
Im Alltag wirkt das oft harmlos, fast wie Smalltalk. Karmisch ist es ein Problem für unsere Verbindungen. Und dann trifft es irgendwann ausgerechnet die Verbindung, die Du am dringendsten brauchst: Internet.
„Eine der wichtigsten Verbindungen, die wir heute haben, ist das Internet.“
Was Du stattdessen tun kannst:
- Sprich wertschätzend über Abwesende. Wenn Dir etwas Kritisches auf der Zunge liegt, frag Dich bevor Du es aussprichst: Hilft das jemandem, oder trennt es nur?
- Sag das Gute laut. Wertschätzen, wie geil die anderen alle sind und das auch mal sagen.
- Übe mentale Verbindung. Versuche Menschen miteinander zu verbinden und zu vernetzen.
Warum das funktioniert: Du trainierst Dich darauf, Verbindung zu bauen statt zu kappen. Und genau das ist das Gegenmittel zu „die Verbindung bricht ab“.
Wenn Du andere Menschen blockierst erntest Du Hindernisse (auch im WLAN)
Zoom-Raum offen, Begrüßung angesetzt, zack, Bild weg. Du willst loslegen, aber etwas hält Dich auf. Eine Störung, ein Hindernis.
Die Ursache findest Du in der Antwort auf diese Fragen: Wo hältst Du andere auf? Wo machst Du anderen den Weg schwer?
„Wo bin ich auch ein Blocker für andere? Wo mach ich den Leuten das Leben schwer? Wo halte ich sie auf?“
Hier ein paar Beispiele:
- Du quatschst jemanden zu, obwohl die Person gehen will
- Du beanspruchst Zeit und Aufmerksamkeit, obwohl Du es selbst schneller lösen könntest
- Du drängelst Dich vor, statt Raum zu geben
Was Du stattdessen tun kannst um die Samen dafür zu pflanzen, dass Du nicht blockiert wirst und es keine Hindernisse gibt:
- An der Kasse Menschen vorlassen, wenn Du einen großen Einkauf hast und andere nur wenig.
- Im Straßenverkehr andere einfädeln lassen, nicht auf „mein Recht“ bestehen.
- In Gesprächen früher loslassen, wenn Du merkst, jemand ist in Eile.
Diese Handlungen setzen die Ursache dafür selbst "freie Bahn“ zu haben, auch mit der Technik.
Nutzlose Rede und Unzuverlässigkeit (warum Geräte „immer was haben“)
Wenn Deine Geräte ständig kaputtgehen oder Du gefühlt „Pech mit Technik“ hast, gibt es noch einen weiteren Aspektzum Thema Sprache: leere Worte, leeres Versprechen, nutzlose Rede.
„Immer wenn ich dumm rumschwätze und mich nur selbst darstelle und meine Worte niemandem helfe betreibe ich nutzlose Rede.“
Hier sind einige konkrete Beispiele für nutzlose, sinnlose Rede:
- stundenlang leeres Gerede ohne Nutzen
- Gespräche, die den anderen nicht interessieren (Wetter, Hobby-Monologe)
- Versprechen, die Du nicht hältst („Ich bin um drei da“ und dann bist Du es nicht)
Warum das Technik-Karma trifft: Weil Unzuverlässigkeit in Deiner Sprache erzeugt Unzuverlässigkeit in Deinem neuen PC, Deinem neuen Handy, Deinem neuen Auto, der neuen Waschmaschine und jeglicher anderen Art von Technik.
Was Du ab heute ändern kannst:
- Sag weniger, halte mehr. Wenn Du etwas zusagst, mach es.
- Zeitangaben konservativer machen. Wenn es eher 30 Minuten sind, sag nicht „7 Minuten“.
- Check vor dem Reden: Hilft das gerade, oder geht es nur um mich?
Das ist ein Zuverlässigkeits-Training. Und genau Zuverlässigkeit ist das, was Du Dir von Technik wünschst.
Soforthilfe bei instabilem Internet: „Instant Karma“ (5 Minuten)
Manchmal muss es schnell gehen. Dafür gibt es eine Kurzroutine für dann, wenn Technik gerade wackelt.
Die Idee: Du machst eine kurze Kaffee-Meditation und erinnerst Dich dabei bewusst an Situationen, in denen Du Verbindung geschaffen, Menschen versöhnt oder anderen freie Bahn gegeben hast. Du freust Dich darüber und widmest das dem aktuellen Moment.
HIER findest Du eine geführte Kaffee-Meditation.

Was immer Du vom Leben willst, musst Du zuerst anderen geben. Wirklicher Erfolg beruht nicht auf Leistung, sondern auf den Samen, die Du pflanzt, wenn Du andere unterstützt.



