Karma ist keine B*tch! – Folge 46

von Eva Balzer | Karmic Management Grundlagen

Wenn man an Karma denkt, wird einem oft mulmig. Es hat einen negativen und manchmal sogar leicht bedrohlichen Beigeschmack. Dabei ist das Gegenteil der Fall! Wenn Du Dich mit Karma auskennst, dann kannst Du Dein Leben gestalten und Dir all die Dinge pflanzen, die Dich glücklich machen. Wie das geht, sage ich Dir in dieser Podcast-Folge.

Den Podcast kannst Du auch hier anhören:

Eva Balzer Podcast Karma mal machen
Eva Balzer Podcast Karma mal so machen
Eva Balzer Podcast Karma mal so machen

Karma ist keine Bitch – sondern Dein größter Verbündeter

Wenn Menschen das Wort Karma hören, denken viele sofort an Strafe, Schicksal, an etwas, das einen irgendwann einholt. "Das ist eben Karma" wird oft gesagt, wenn jemand etwas Schlechtes erlebt – meist mit einer gewissen Portion Schadenfreude.

Doch genau dieses Bild hat mit Karma, wie es im Karmic Management verstanden wird, erstaunlich wenig zu tun. Karma ist keine Drohung. Karma ist eine Gebrauchsanleitung.

Das größte Missverständnis über Karma

  • Irgendwann bekommst Du zurück, was Du verdient hast.
  • Das Leben straft Dich für Deine Fehler.
  • Du hast Pech – und kannst nichts dagegen tun.

Dieses Verständnis macht Karma zu etwas Bedrohlichem. Zu etwas, das außerhalb Deiner Kontrolle liegt. Doch genau das Gegenteil ist der Fall.

Karma beschreibt keine mystische Macht, die über Dich urteilt. Es beschreibt Ursache und Wirkung. Es erklärt, warum bestimmte Ergebnisse in Deinem Leben auftauchen – und vor allem, wie Du neue Ergebnisse erschaffen kannst.
Das verändert alles.

Wissen statt Hoffnung

Viele Menschen leben nach dem Prinzip"Ich hoffe einfach, dass es gut wird." Sie wünschen sich Glück, drücken die Daumen und hoffen auf Zufälle.

Im Karmic Management ist das nicht nötig. Denn wenn alles eine Ursache hat, dann kannst Du diese Ursachen bewusst setzen. Das bedeutet:

  • Erfolg ist kein Zufall.
  • Beziehungen sind kein Glücksspiel.
  • Gesundheit ist nicht einfach Glück oder Pech.
  • Finanzen entstehen nicht willkürlich.

Alles hat Ursachen. Und genau diese Ursachen kannst Du beeinflussen.

Vom Opfer zum Regisseur

Vielleicht kennst Du das Gefühl:

  • Warum passiert mir das schon wieder?
  • Warum gerate ich immer an dieselben Menschen?
  • Warum klappt es bei anderen und bei mir nicht?

Ohne ein Verständnis von Ursache und Wirkung wirken solche Fragen oft unlösbar - mit Karma verändert sich die Perspektive vollständig. Du bist nicht länger Zuschauer Deines Lebens, Du bist der Regisseur.

Oder anders gesagt: Du malst das Bild, in dem Du gerade lebst. Wenn Dir die Farben nicht gefallen, kannst Du neue Farben wählen. Nicht, indem Du das alte Bild verfluchst – sondern indem Du heute einen neuen Pinselstrich setzt.

Warum Schadenfreude karmisch nach hinten losgeht

Ein besonders verbreitetes Missverständnis lautet: "Warte nur. Karma wird Dich schon erwischen." Dieser Satz klingt harmlos.

Karmisch betrachtet pflanzt er jedoch etwas, das niemand will, denn in diesem Moment freust Du Dich über das Leid eines anderen Menschen. Und genau dieses Gefühl wird zur Ursache Deiner eigenen zukünftigen Erfahrungen. Wer anderen innerlich wünscht: "Geschieht Dir recht." pflanzt eine Welt, in der Menschen genauso reagieren, wenn er selbst Hilfe braucht. Statt Mitgefühl entsteht Distanz, statt Unterstützung entsteht Gleichgültigkeit.

Deshalb geht es im Karmic Management nie darum, dass andere ihre Strafe bekommen. Es geht darum, welche Zukunft Du gerade erschaffst.

Die überraschende Reaktion auf Verletzungen

Wenn Dich jemand verletzt, erscheint Wut völlig natürlich. Wenn Dich jemand betrügt, wirkt Groll nachvollziehbar. Doch Karma fragt nicht: "Ist Deine Reaktion verständlich?" sondern: "Welche Zukunft erschaffst Du mit dieser Reaktion?"

Natürlich entstehen Verletzungen aber nach der ersten emotionalen Reaktion beginnt die eigentliche Entscheidung.Willst Du weitere Samen für Schmerz pflanzen? Oder möchtest Du die Grundlage für eine andere Zukunft legen?

Mitgefühl bedeutet dabei nicht, schlechtes Verhalten gutzuheißen. Es bedeutet, nicht zusätzlich Leid in Deine eigene Zukunft zu säen.

Karma bedeutet Verantwortung – nicht Schuld

Ein weiterer wichtiger Unterschied: Viele Menschen hören bei Verantwortung sofort Schuld. Doch das ist nicht dasselbe. Schuld schaut zurück. Verantwortung schaut nach vorne.

Wenn etwas heute schwierig ist, bedeutet das nicht, dass Du Dich verurteilen musst. Es bedeutet lediglich: Ab heute kannst Du neue Ursachen setzen. Genau darin liegt die Freiheit.

Die gute Nachricht: Alles lässt sich verändern

Vielleicht hast Du Gewohnheiten entwickelt, die Dir nicht guttun, reagierst oft mit Ärger, Neid oder Selbstzweifeln. Im Karmic Management sind Gewohnheiten nichts Endgültiges, sie sind lediglich oft wiederholte Muster. Und Muster lassen sich verändern. Nicht über Nacht, aber Schritt für Schritt.

Mit jeder neuen Handlung pflanzt Du neue Samen. Mit jeder bewussten Entscheidung veränderst Du die Richtung Deiner Zukunft.

Viele spirituelle Konzepte wirken recht abstrakt, Karma dagegen ist überraschend praktisch. Es sagt nicht: "Vertrau einfach." Es sagt: "Handle bewusst." Es lädt Dich ein, Verantwortung zu übernehmen – nicht aus Druck, sondern aus Freiheit.

Denn wenn Deine heutige Welt aus vergangenen Ursachen entstanden ist, dann entsteht Deine Zukunft aus dem, was Du heute tust. Das ist keine Drohung. Das ist eine Einladung.

Karma ist nicht gegen Dich.

Karma arbeitet ständig für Dich.

Es reagiert auf alles, was Du denkst, sagst und tust – nicht um Dich zu bestrafen, sondern weil jede Ursache eine Wirkung hervorbringt.

Wenn Du dieses Prinzip verstehst, verändert sich Deine Sicht auf das Leben.

Du wartest nicht mehr auf Glück.

Du erschaffst die Voraussetzungen dafür.

Und genau deshalb ist Karma keine Bitch.

Es ist vielleicht der verlässlichste Verbündete, den Du haben kannst.

Eva Balzer Live

Jeder Gedanke und jede Handlung pflanzt einen Samen, der Deine Welt erschafft. Karmic Management hilft Dir in allen Lebensbereichen erfolgreich zu sein und die Welt zu verstehen.

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