Schicksalsschlag – Warum passiert das mir? – Folge 51

von Eva Balzer | Gesundheit & Beauty

Wenn uns etwas Schlimmes passiert, ein Unfall oder eine schlimme Diagnose, oder jemanden verlieren, den wir sehr lieben, fragen wir uns zurecht: Warum trifft gerade mich das? Eine Erklärung kriegen wir nur selten. In dieser Folge gebe ich Dir die Antwort, die Karma auf diese Frage hat.

Den Podcast kannst Du auch hier anhören:

Eva Balzer Podcast Karma mal machen
Eva Balzer Podcast Karma mal so machen
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Schicksalsschlag: „Warum passiert das mir?“

Wenn Dir etwas Schlimmes passiert, sucht Dein Kopf sofort nach einem Urteil: Entweder gegen Dich (Schuld) oder gegen das Leben (Ungerechtigkeit). Beide Optionen macht Dich handlungsunfähig. Karmic Management gibt Dir eine Erklärung, die Dich nicht klein macht sondern die Du als Ansatz für Deine Handlungen verwenden kannst.

Perspektivwechsel: Ursache ja, Schuld nein

Viele Menschen hören Karma und denken sofort: Ich bin schuld. Schuld ist jedoch kein hilfreiches Konzept sondern ein lähmender Zustand.

„Im Tibetischen gibt es nicht mal ein Wort gibt für Schuld. Das Konzept gibt es im tibetischen Buddhismus nicht.“

Warum das so wichtig ist: Schuld macht passiv. Sie schiebt Dich in Scham, Rückzug, Selbstabwertung und damit genau in den Zustand, in dem Du am wenigsten verändern kannst.

„Schuld ist etwas Gruseliges, sie lähmt."

Was Dir hilft ist Verständnis. Also ein Blick auf Ursache und Wirkung, ohne ein moralisches Urteil. Es bedeutet auch Verantwortung zu übernehmen, ist aber gleichzeitig entlastend, weil Verantwortung Handlungsspielraum bedeutet.

Warum kleine Gewohnheiten zu großen Katastrophen werden können

Karmic Management arbeitet mit dem Bild von Samen. Kleine Handlungen, kleine Entscheidungen, kleine Gewohnheiten. Nichts Dramatisches. Doch all diese Handlungen pflanzen geistige Samen.

Aus diesen Samen werden kleinen Pflanzen und später große Bäume, die irgendwann Deinen ganzen Garten dominieren. Samen wachsen exponentiell.

Du musst nicht erst „etwas ganz Schlimmes“ getan haben, um „etwas ganz Schlimmes“ zu erleben. Wenn Du stattdessen verstehst, dass kleine Samen wachsen, bekommst Du eine Idee, was Du heute pflanzen kannst, damit Du zukünftig andere Erfahrungen in Deinem Leben hast.

„Weil Samen exponentiell wachsen, bedeutet das, dass ich wahrscheinlich nicht wirklich schlimme Sachen gemacht habe, sondern dass ich einfach ein paar Gewohnheiten habe, die jetzt schlimme Ergebnisse erzeugen.“

Das im ersten Augenblick vielleicht überraschend und unangenehm dort genauer hinzuschauen. Aber sobald Du verstehst, dass Du Deine Gewohnheiten verändern kannst und dadurch anderer Ergebnisse pflanzen kannst, befreit es.

„Der erste Schritt ist 'Okay, schlechte Nachrichten. Das kommt von mir' aber OHNE Schuldgefühl.“

Warum das eine starke Kombination ist:

  • „Kommt von mir“ bedeutet: Ich kann etwas ändern.
  • „Ohne Schuld“ bedeutet: Ich bleibe in Würde und Energie.

„Ich bin der Regisseur meines Lebens“: Wie Du nach einem Schicksalsschlag wieder handlungsfähig wirst

Wenn Du mitten in einer Krise steckst, wirkt jeder spirituelle Satz schnell wie ein Poster-Spruch. Wir gehen über Techniken wie positives Denken hinaus, indem wir gezielt neue Ursachen setzen.

„Denn ich bin der Regisseur meines Lebens.“

Du schaust nicht nur auf das Ereignis (Diagnose, Verlust, Trennung) und darauf welche Samen könnten dazu geführt haben dieses Ereignis zu erleben sondern fragst Dich: "Welche Samen kann ich jetzt pflanzen, damit die Zukunft anders wird? Das verschiebt Deinen Fokus von Grübeln zu Gestalten. Nicht, weil Du das Ereignis „wegmachst“, sondern weil Du eine Richtung hast.

Die Erwartungshaltung „Es muss immer alles gut laufen“

Viele Menschen leiden doppelt: einmal am Ereignis selbst und dann an der inneren Empörung, dass es überhaupt passiert. Wenn Du davon ausgehst, dass das Leben dauerhaft „Ponyhof“ sein muss, wird jede Krise zu einem Skandal. Doch nicht nur schwierige Erfahrungen sind vergänglich. Auch alles Schöne besitzt keine Garantie für die Ewigkeit: Gesundheit, Beziehungen, finanzieller Erfolg, Schönheit, Sicherheit.

All das entsteht aus Ursachen – und bleibt nur bestehen, solange die entsprechenden Samen vorhanden sind. Deshalb wollen auch die guten gepflegt werden.

Viele Menschen investieren erst dann Energie in persönliche Entwicklung, wenn eine Krise eintritt. Karmic Management empfiehlt genau das Gegenteil: Wenn es uns gut geht, sollten wir die Samen, die dieses Glück hervorgebracht haben, weiter nähren. Das machen wir duch Großzügigkeit, Freundlichkeit, Mitgefühl, Hilfsbereitschaft und Verständnis.

Diese Eigenschaften wirken wie eine Reinvestition in das Leben, das wir auch morgen noch führen möchten.

Was tun, wenn bereits schwierige Samen vorhanden sind?

Natürlich tragen wir alle auch Ursachen in uns, deren Ergebnisse wir lieber nicht erleben würden. Im Karmic Management gibt es dafür die 4 Kräfte.

Dieses Werkzeug hilft Dir bereits vorhandene negative Samen abzuschwächen, bevor sie sich vollständig entfalten. Die Idee dahinter: Nicht jeder Samen muss zu einem riesigen Baum heranwachsen und Du kannst ihn als kleines Pflänzchen schon aus Deinem Garten holen.

HIER findest Du eine Podcastfolge in der die 4 Kräfte ausführlich erklärt werden.

Zurück in die Handlungsfähigkeit

"Welche Ursache könnte dahinterliegen – und welche neue Ursache möchte ich heute setzen?"

Diese Sichtweise nimmt uns nicht die Trauer. Sie macht schwere Erfahrungen nicht kleiner. Aber sie gibt uns etwas zurück, das in Krisen oft verloren geht: Handlungsfähigkeit.

Wir können beginnen, unser Leben aktiv mitzugestalten, anstatt uns ihm ausgeliefert zu fühlen.

Eva Balzer Live

Gesundheit beginnt nicht im Körper, sondern in Deinem Inneren. Pflanze Samen für mehr Energie, Wohlbefinden und Lebensfreude.

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