Damit wir richtig gute Gärtner werden, brauchen wir gute Werkzeuge. Dann erschaffen wir ein wundervolles Blumenmeer, oder auch: ein tolles Leben. In dieser Folge erkläre ich Dir das Werkzeug: Mein Mund ist Dein Mund und was das mit Commitment zu tun hat.
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Mein Mund ist Dein Mund: Ein einfaches Werkzeug für mehr Glück im Karmic Management
Wer Karmic Management kennenlernt, stellt sich oft eine zentrale Frage: Wie pflanze ich eigentlich gute geistige Samen? Die gute Nachricht ist: Dafür brauchst Du keine komplizierten Techniken. Oft sind es kleine Entscheidungen im Alltag, die den größten Unterschied machen. Eines der schönsten Werkzeuge dafür stammt von Geshe Michael Roach und trägt den ungewöhnlichen Namen: „Mein Mund ist Dein Mund.“
Was bedeutet „Mein Mund ist Dein Mund“?
Stell Dir folgende Situation vor: Du stehst vor Deinem Lieblingsdonutladen. Es gibt nur noch einen einzigen Donut – genau Deinen Lieblingsdonut. Kurz bevor Du an der Reihe bist, hörst Du hinter Dir eine ältere Dame sagen: "Ich hoffe so sehr, dass der Schokoladendonut mit den roten Herzen noch da ist." Jetzt entsteht ein Dilemma. Ihr möchtet beide denselben Donut. Was würdest Du tun?
Im Karmic Management lautet die Antwort überraschend einfach: Wenn Du langfristig immer wieder Deinen Lieblingsdonut erleben möchtest, gibst Du ihn der anderen Person.
Warum Geben langfristig mehr bringt als Nehmen
Im Karmic Management entsteht nichts zufällig. Alles, was Du heute erlebst, stammt aus geistigen Samen, die Du früher gepflanzt hast. Das gilt auch für kleine Dinge wie leckeres Essen, schöne Begegnungen, Geld, Gesundheit und Beziehungen.
Wenn Du den letzten Donut selbst nimmst, genießt Du einen bereits vorhandenen Samen. Wenn Du ihn verschenkst, pflanzt Du gleichzeitig neue Samen für zukünftigen Überfluss.
Oder anders gesagt: Nehmen verbraucht. Geben erschafft.
Sind wir alle eins?
Man hört häufig Aussagen wie: "Wir sind alle eins."
Im Karmic Management wird das etwas differenzierter betrachtet. Natürlich bist Du nicht buchstäblich dieselbe Person wie die ältere Dame. Ihr sitzt auf unterschiedlichen Stühlen. Ihr führt unterschiedliche Leben.
Aber: Funktionell seid Ihr miteinander verbunden.
Warum? Weil Dein eigenes Glück davon abhängt, ob Du bereit bist, das Glück anderer Menschen zu fördern. Deshalb heißt das Werkzeug: Mein Mund ist Dein Mund.
Wenn Du dafür sorgst, dass jemand anderes bekommt, was er sich wünscht, erschaffst Du die Ursachen dafür, dass auch Deine eigenen Wünsche erfüllt werden.
Ein anderes Beispiel: Die letzte Erdbeere
Dieses Prinzip funktioniert natürlich nicht nur mit Donuts. Vielleicht kennst Du solche Situationen: Es liegt nur noch eine Erdbeere auf dem Teller. Du möchtest sie. Die andere Person möchte sie ebenfalls. Im Karmic Management entsteht daraus eine ganz neue Art von "Konflikt": Nicht mehr:
"Wer bekommt die Erdbeere?" sondern: "Wer darf sie verschenken?" Denn beide wissen: Das Geben pflanzt die besseren Samen.
Menschen sind keine Belastung – sie sind Chancen
Dieses Werkzeug verändert vor allem unseren Blick auf andere Menschen. Im Alltag erleben wir oft Situationen in denen jemand Dich um Hilfe bittet, Deine Zeit braucht, Dich nach Geld oder Unterstützung fragt. Unser erster Impuls ist häufig: "Das passt gerade nicht."
Karmic Management lädt Dich ein, einen anderen Gedanken auszuprobieren: Diese Person ist keine Belastung. Sie ist eine Gelegenheit. Denn nur durch andere Menschen kannst Du überhaupt neue Samen pflanzen. Ohne andere Menschen gäbe es niemanden, dem Du helfen kannst, dem Du Freude schenken kannst, dem Du Aufmerksamkeit geben kannst. Andere Menschen sind also gewissermaßen das Beet, in das Du Deine geistigen Samen pflanzt.
Verantwortung für das Glück anderer übernehmen
Das Besondere an diesem Werkzeug ist: Es geht nicht nur ums Geben. Es geht darum, bewusst Verantwortung für das Glück anderer Menschen zu übernehmen. Wenn Du der älteren Dame den Donut gönnst, denkst Du nicht mehr zuerst: "Was bekomme ich?" sondern: "Was würde sie glücklich machen?" Genau dieser Perspektivwechsel verändert die Qualität Deiner Samen.
Mitgefühl, Großzügigkeit und echte Freude über das Glück anderer gehören zu den kraftvollsten Ursachen für eigenes Glück.
Heißt das, ich muss immer verzichten? Nein. Karmic Management bedeutet nicht, dass Du ständig alles weggeben musst. Wenn genügend Donuts da sind, darfst Du selbstverständlich Deinen genießen. Entscheidend ist nicht der Verzicht, entscheidend ist Deine innere Haltung.
Wann immer Du die Möglichkeit hast, jemand anderem etwas Gutes zu tun, kannst Du bewusst überlegen: Was würde dieser Mensch sich gerade wünschen? Allein diese Frage verändert bereits Deine Perspektive.
Also lass jemandem den Vortritt, teile das letzte Stück Kuchen, schenke jemandem Deine Aufmerksamkeit, hilf einer Person, die Unterstützung braucht, höre wirklich zu oder teile etwas, das Du selbst gerne hättest.
Anschließend kannst Du Dich bewusst darüber freuen und die positiven Samen widmen: Mögen viele Menschen dieselbe Freude erleben. Diese bewusste Freude verstärkt die Wirkung Deiner Handlung zusätzlich.
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Jeder Gedanke und jede Handlung pflanzt einen Samen, der Deine Welt erschafft. Karmic Management hilft Dir in allen Lebensbereichen erfolgreich zu sein und die Welt zu verstehen.



