Ich wünsche mir sehnsüchtig ein Kind – Folge 65

von Eva Balzer | Karmic Parenting

Ein unerfüllter Kinderwunsch kann sehr schmerzhaft sein. Aber mit den karmischen Prinzipien kannst Du Dir eine Schwangerschaft und ein tolles Kind pflanzen. Anhand einer konkreten Erfolgsgeschichte gebe ich Dir Tipps, wie das funktioniert.

Den Podcast kannst Du auch hier anhören:

Eva Balzer Podcast Karma mal machen
Eva Balzer Podcast Karma mal so machen
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Kinderwunsch erfüllen mit karmischen Prinzipien: Der eine Hebel, der oft alles blockiert

Du kannst alles „richtig“ machen und trotzdem bleibt der Schwangerschaftstest negativ. Termine, Diagnosen, Vitamine, Behandlungen, Hoffnung, Enttäuschung. Und irgendwann kommt zu dem Schmerz noch etwas dazu, worüber kaum jemand gerne spricht: Der Vergleich. Die anderen werden schwanger. Du nicht. Und jedes Babyfoto fühlt sich an wie Salz in einer offenen Wunde.

Aus karmischer Perspektive: Wenn Du Deinen Kinderwunsch erfüllen willst, musst Du nicht nur Samen pflanzen, Du musst auch den größten Stein aus dem Weg räumen: Neid und Vergleich.

Der größte Blocker beim Kinderwunsch: Vergleich, Neid und die leise Abwertung anderer

Hier ist die Sache: Viele Menschen versuchen, ihren Kinderwunsch zu lösen, indem sie noch mehr Druck aufbauen. Mehr Optimierung. Mehr Kontrolle. Mehr „Warum klappt es bei mir nicht?“. Aus karmischer Sicht entsteht dadurch aber Druck - aber kein neues Leben.

Sich mit anderen vergleichen ist karmisches Hindernis, das wie ein massives Hindernis auf Deinem Weg liegt. Und das Gemeine daran: Vergleich tarnt sich oft als Realismus oder als berechtigte Traurigkeit.

„Vergleich ist immer schlechtes Karma und ein Hindernis.“

Vergleich kippt schnell in Abwertung. Dein Geist findet Argumente, warum andere es „nicht verdient“ haben, warum sie „gar nicht gut mit ihren Kindern umgehen“. Das mag sich im Moment entlastend anfühlen, es zerstört aber genau die innere Haltung, die Du für dein Ziel brauchst: echtes Gönnen.

Praktische Übersetzung für deinen Alltag:

  • Wenn Du Schwangerschaften im Umfeld siehst, trainiere eine neue Reaktion: „Ich freue mich für Dich. Punkt.“
  • Du beobachtest die Stelle, an der dein Kopf anfängt zu rechnen, zu vergleichen, zu bewerten, und kappst sie bewusst.
  • Du nimmst Deine Traurigkeit ernst, aber Du fütterst nicht die Geschichte, dass das Glück anderer Dein Mangel ist.

Hilf anderen zu einer glücklichen Familie, statt nur auf Dein Ergebnis zu starren

Karmic Management arbeitet mit einem einfachen Prinzip: Du erschaffst die Ursachen für das, was Du erleben willst, indem Du es für andere möglich machst.

„Grundsätzlich würden wir sagen, hilf jemandem das zu bekommen, was Du selber gerne möchtest.“

Beim Kinderwunsch heißt das konkret: Du hilfst anderen, Elternschaft, Schwangerschaft, Familienleben, Gesundheit und Schutz für Kinder zu erleben. Nicht theoretisch. Nicht einmalig. Wiederholt, verlässlich, mit echter Motivation.

„Da war also in der Nachbarschaft eine Familie mit vier Kindern und da kann man einmal die Woche hin gehen und sich um die Kinder kümmern, entlasten, im Haushalt was machen.“

Du pflanzt dadurch Samen in genau dem Feld, in dem Du ernten willst. Du trainierst gleichzeitig Deine Identität: Weg von „Ich warte“ hin zu „Ich bin bereits jemand, der Familie möglich macht“.

Ideen, wie du das in deinem Leben umsetzen kannst (ohne dich zu überfordern):

  • Eine Familie im Umfeld regelmäßig entlasten (Einkauf, Babysitting, Kochen, Fahrdienste).
  • Dich in einem Verein engagieren, der kranke Kinder und deren Familien unterstützt.
  • Patenschaft übernehmen oder Projekte unterstützen, die Kindern Sicherheit geben.
  • Schwangere oder Eltern im Alltag aktiv unterstützen (Sitzplatz anbieten, tragen helfen, zuhören, konkret entlasten).

Wichtig ist die innere Ausrichtung. 

„Einfach um mit der Motivation eine glückliche, harmonische Familie mit Kindern zu pflanzen.“

Warum konsequentes Buch führen mehr bringt als Motivation

Viele Menschen hören solche Prinzipien und denken: „Okay, ich mache mal was Nettes.“ Und wundern sich, dass sich nichts verändert. Doch Ergebnisse folgen auf Ursachen, und Ursachen brauchen Wiederholung.

„Führ Buch. und mache viermal am Tag einen Eintrag darüber, was Du gemacht hast.“

Die Einträge führen nicht Buch über „Hoffnung“, sondern konkrete Samen. Dafür gibt es zwei Schwerpunkte: 1) Gesundheit geben und 
2) Neid erkennen und auflösen, weil er als Hindernis im Weg steht.

Die Konfetti-Liste: Wie Du bestehende gute Samen aktivierst, statt nur neue zu suchen

Wahrscheinlich hast Du schon viel getan, was zu Deinem Ziel passt. Du hast es nur nie als Samen gesehen, geschweige denn bewusst verstärkt.

Das kann Du nun alles widerverwerten, indem Du eine Rejoice-Liste, auch „Konfetti-Liste“ oder „Freude-Liste“ genannt, anfertigst.

„Weil es geht darum die Samen, die ich schon im Beet hab, nachträglich zu aktivieren und sie sehr bewusst zu meinem Ziel hinzutragen.“

Aufschreiben kannst Du alle Handlungen rund um Schutz, Begleitung, Fürsorge für neues Leben, Familien unterstützen und glücklich machen.

Loslassen ohne Aufgeben: Warum weniger Druck oft der Wendepunkt ist

Viele verwechseln Loslassen mit „nicht mehr wollen“.  Es geht aber darum, dass die innere Verkrampfung geht, die Handlung allerdings bleibt. Weiterpflanzen, aber ohne tägliches Selbstmitleid und ohne den Druck, der alles enger macht.

Wichtig: Konventionelle Wege müssen wir nicht ausschließen. Heilpraktiker, Kinderwunschzentrum usw. Entscheidend ist, dass Du die karmischen Ursachen pflanzt, damit diese Methoden überhaupt greifen können.

„Ein Beispiel: Sie hat vorher sieben Jahre versucht ein Kind zu kriegen. Und dann, mit intensiven Pflanzen, hat es neun Monate gedauert - und dann war sie schwanger.“ 

Karmische Arbeit ist kein Sprint und kein Manifestieren ohne Verhalten. Es ist ein Prozess aus konsequenten Handlungen, mentaler Hygiene (Vergleiche stoppen), Freude an bereits vorhandenen Samen und einem langen Atem.

Eva Balzer Live

Liebevolle Verbindung beginnt nicht beim Verhalten Deines Kindes, sondern bei Deinen Samen. Mit Karmic Parenting pflanzt Du Vertrauen, Verständnis und echte Verbundenheit.

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